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  • Jennifer Werle

SELBSTTÄUSCHUNG-DIE REALITÄT DEINER WAHL

Jeder von uns trägt Geschichten, Märchen in sich, die er sich täglich erzählt und mit denen er sich identifiziert, daran glaubt, ob sie nun wahr sind oder nicht. Sie definieren eure Wahrnehmung und somit auch das was ihr als wahr empfindet. Aber ist das die Realität, das was tatsächlich ist?

Vor wenigen Stunden hätte ich steif und fest behauptet ich bin einer der ehrlichsten Menschen, die es gibt. Niemals würde ich jemanden anlügen und schon gar nicht mich selbst!!! Allerdings wurden mir die Augen geöffnet von Katie Byron und ihrem Hörbuch „Loving what is“ Eine tolle Frau, Speaker und Schriftstellerin, die sich nach jahrelangen Depressionen dem Leben, der Wahrheit und der Liebe was tatsächlich ist verschrieben hat. Mir wurde bewusst, wie oft wir uns selbst belügen, wie oft unser Umfeld, die Gesellschaft uns belügt. Es ist so alltäglich, dass es uns nicht auffällt oder wir es überhaupt wissen, bis wir mit der Nase draufgestoßen werden. Es können alltägliche Dinge sein wie „Ohne meinen Kaffee funktioniere ich nicht“ oder viel tiefer Verwurzelte wie „Niemand liebt mich“. Aber auch Erwartungen, die wir an andere stellen oder auch verletzende Gedanken, uns selbst gegenüber und viiieeeles mehr.



STRESS-DEPRESSIONEN-WIDERSTAND

Katie geht sogar so weit zu behaupten das Stress, Depressionen, Unglücklichsein davon kommen das wir uns im Widerstreit mit dem befinden, was tatsächlich ist und es leugnen. Also uns selbst belügen. Natürlich würden wir es so niemals nennen, denn dann müssten wir uns dem Schmerz stellen, der damit einhergeht.

Alleine steht sie damit nicht. Auch Buddha war der Überzeugung das Leid und Schmerz nur entstehen, wenn wir uns im Widerstand mit Etwas befinden. Der Einzige Weg hinaus ist die Anerkennung, die Wahrheit sehen und es loslassen. Auch in der Quantenphysikalischen Geistheilung trifft man auf diese These.


Als ich mit meinem Auto dahinfuhr und mir das Hörbuch anhörte, machte es auf einmal Klick und mir wurde klar, wo ich schonmal etwas ähnliches gehört hatte aber den Zusammenhang nicht ganz begreifen konnte.

Quantenphysikalische Geistheilung besagt „Empfindungen alleine machen nicht unglücklich. Nur Empfindung plus unglückliche Geschichte bilden das Unglücklichsein.“

Jetzt mögt ihr wohl behaupten: Na ist doch ganz einfach was gibt’s da nicht zu verstehen? Wenn ich was Schlimmes erlebt habe und erinnere mich daran dann bin ich darüber unglücklich. Rätsel gelöst!!

Ja ihr habt recht. Zumindest teilweise. Schließlich lungert sowas manchmal jahrelang in unseren Gehirnwindungen rum. Allerdings kam es mir immer so vor, als ob hinter diesem Satz mehr steckt. Und tatsächlich ist das so!

Wenn nun diese Geschichte nur etwas ist, das ich mir selbst erzähle und nichts was ich erlebt habe und dadurch meine Empfindungen entstehen...Mache ich mich dann selbst unglücklich? Bin ich selbst dafür verantwortlich, wenn ich mein Lachen verliere, mein Glück?

Ich gebe euch ein Beispiel. Wie oft habt ihr von euren Eltern, Großeltern oder euren männlichen Freunden, Partnern gehört „Der Mann ist der Versorger und Beschützer. Der Starke, der auf Frau und Kinder aufpasst und dafür verantwortlich ist das es ihnen gut geht.“?

Jetzt werden viele emanzipierte Frauen völlig entgeistert schreien „NEIN! NIEMALS! HEUTE DOCH NICHT MEHR! ICH SORGE SELBST FÜR MICH!“ Und doch ist jede von uns unglücklich und fühlt sich nicht geliebt oder geschätzt, wenn der Partner uns nicht genug Aufmerksamkeit schenkt, uns nicht oft genug in den Arm nimmt, oder uns ein Glas eine Tasse Tee bringt, wenn wir einen harten Tag hatten. Ist das nicht auch eine Art von sich um jemanden sorgen? Es geht sogar so weit das wir Dinge sagen oder denken wie: Er sollte mehr für mich da sein und mir öfter sagen das er mich liebt... (das ist schließlich seine Aufgabe als Mann).

Ein Märchen! Wer hat denn diese Behauptung aufgestellt? Und wo ist der Beweis das es wahr ist? Ist mein Mann tatsächlich dafür verantwortlich das ich glücklich bin? Oder ist es mein Job dafür zu sorgen?

Wir belügen uns und befinden uns im Widerstand mit der Realität. Wir erzählen uns diese Geschichte, diese Weisheit aus Omas Zeiten und sind dann unglücklich, weil es nicht der Wahrheit entspricht.

Wir nörgeln, sind wütend, enttäuscht, verletzt und alles was wir erreichen ist das der Widerstand des Partners immer mehr wächst. Nicht das Verhalten unseres Partners macht uns unglücklich, sondern die Erwartung, die wir haben, verursacht durch diese Story die uns aufgetischt wurde. Im besten Fall sind wir unzufrieden im Schlimmsten? Depressionen und Schmerz und das für zu lange Zeit…. Vielleicht kann er gerade nicht anders, weil er schlecht geschlafen hat oder vielleicht zeigt er seine Gefühle auf andere Art oder vielleicht ist es tatsächlich so. Aber kann ich mir zu 100% sicher sein, dass er mich tatsächlich nicht liebt, weil er diese Dinge nicht tut? Oder ist das nur eine Erklärung, eine Geschichte, um Sinn daraus zu machen?


Hätte ich gewusst, dass es nur die Geschichte in meinem Kopf und nicht das Erlebte war, das mich schmerzt, wie viel einfacher hätte ich es gehabt. Aber das schöne an dieser Erkenntnis, wenn ihr die Wahrheit erkennt, könnt ihr danach handeln, und euch selbst wieder glücklich machen. Ihr könnt eine lieblose Beziehung verlassen, oder ihr erkennt einfach an das euer Partner anders ist als ihr und euch anders zeigt wie wichtig ihr ihm seit oder…oder…oder. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Wir können uns entscheiden, ob wir das Märchen, die Lüge loslassen, glücklich sind und frei. Oder weiter daran festhalten und damit unser Leid und Unglück vermehren. Das heißt den Widerstand aufgeben und im Jetzt zufrieden sein mit dem was ist. Nadine sagt gerne als Mantra: „Ich liebe was ich bekomme“ denn damit ist man niemals im Widerstand mit der Realität.

Loving what is!

Würdet ihr nicht auch lieber eure Wahrheit leben ohne Leid und eures eigenen Glückes Schmied sein? Das ihr euch so gut kennt das nichts und niemand euch eurer Glück nehmen kann? Ihr seit für euch und euer Glück verantwortlich. Nehmt euch die Zeit zum Nachdenken alles beginnt mit der Entscheidung und dem ersten Schritt.


Eure Jenni




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